Tag 5 – Der Tag der Abreise

Tag 5 – Der Tag der Abreise

Früh mussten wir aus den Federn um die Appartements zu räumen und rechtzeitig mit den entsprechenden Barmitteln für unsere Ersatzteile im Werk zu sein. Knifflig war das Abheben der Summe da wir noch keinen Preis genannt bekommen hatten. Hier orientierte ich mich an den letzten Bestellungen, die ich Jahre zuvor getätigt hatte und nutze einen „Barverkaufsfaktor“, der überraschend gut passte. Diesmal ging es zügig mit dem Wachschutz. Bei IAR wurden wir schon erwartet und wie sich zeigte, konnten wir fast alle Teile in Empfang nehmen.

Die Rechnungsstellung war dann relativ einfach und der Sachbearbeiter erinnerte sich sogar an meinen Namen aus den früheren Bestellungen. Dies erleichterte dann auch den Austausch sämtlicher E-Mail Adressen. Dann verließen wir mit den Ersatzteilen und Kontaktadressen im Gepäck die Stadt Brasov. Die ausstehende Strecke über die Berge bis hin zum Flughafen wurden wir von David chauffiert. Hier zeigte sich wieder, dass es sinnvoll ist bei der Übernahme eines Mitwagens sehr pingelig auf die Markierung jeder noch so kleinen Schramme hinzuweisen. So konnten wir ohne Zusatzkosten unseren Polo wieder abgeben und den Flughafen betreten. Aufgrund des Stoßdämpfers, der nun zu unserem Reisegepäck gehörte, gab ich meinen Rucksack auf und hoffte das Beste.

Hoffentlich kommt er auch mit uns zusammen in Hannover an! Der Flug nach Amsterdam verlief ohne Zwischenfälle und auch der anschließende City-Hopper nach Hannover war ereignislos. Am Flughafen verabschiedeten Karsten und ich uns dann von David, der immer noch internetlos unterwegs war. In Altencelle gingen die Wege von Karsten und mir dann auch auseinander. Die letzten 14 Kilometer standen an und ich fühlte mich schon sicher zu Hause als mich genau 1600m vor meiner Haustür das Pech einholte. Ein Metallteil freundete sich mit meinem rechten Hinterreifen an und so musste meine Liebste noch 20 Minuten länger ausharren bis ich mit dem Notrad am Auto den Hof befuhr.

Fazit

Zurückblickend war es ein sehr erfolgreicher Trip, der uns – ich denke ich kann hier für Karsten und David sprechen – viel Spaß bereitet hat. Für den Verein sind bis auf den Verkaufspreis für die Ersatzteile keinerlei Kosten entstanden. Trotzdem währe ohne diesen die Kurzreise nie auf die Beine gestellt worden. Vielen Dank an unseren Verein. nitti

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